Taschengeld

Die meisten Jugendlichen in Deutschland erhalten Taschengeld. Es gibt dir die Freiheit, selbst über Anschaffungen zu entscheiden. Doch wie viel ist normal? Und was kann ich tun, damit mir mehr davon bleibt?

Die Frage der Menge

Euroscheine Euromünzen

Ganz klar vorweg: Rechtlich gibt es keinen Anspruch auf Taschengeld. Doch die meisten Eltern in Deutschland sind spendabel und der Überzeugung, dass Taschengeld hilft, den Umgang mit Geld zu üben, z. B. um Geld richtig einzuteilen. Und du kannst dir damit immerhin von Zeit zu Zeit was Schönes gönnen. Doch wie viel Taschengeld ist eigentlich normal?

Die Jugendämter empfehlen folgende Taschengeldregelungen:

Alter Betrag
6-7 Jahre 2 Euro/Woche
8-9 Jahre 3 Euro/Woche
10 Jahre 14 Euro/Monat
11 Jahre 16 Euro/Monat
12 Jahre 20 Euro/Monat
13 Jahre 22 Euro/Monat
14 Jahre 25 Euro/Monat
15 Jahre 30 Euro/Monat
16 Jahre 35 Euro/Monat (gilt für Schüler und arbeitslose Jugendliche)
17 Jahre 45 Euro/Monat (gilt für Schüler und arbeitslose Jugendliche)
18 Jahre 70 Euro/Monat (gilt für Schüler und arbeitslose Jugendliche)

Quelle: Jugendamt Nürnberg (Werte von 2008)

Die Frage des Einsatzes

Deine existenziellen Bedürfnisse wie Essen, Kleidung usw. sind in der Regel schon über die Eltern abgedeckt. Das Taschengeld sollte daher für deinen persönlichen Luxus zur Verfügung stehen. Auf gut Deutsch: Du darfst es verprassen, wie du willst.

Dennoch ist es natürlich wichtig, sich zu überlegen, was man mit dem Geld anfängt, damit man noch eine Weile welches hat. Statistisch gesehen geben Jugendliche übrigens das meiste Geld für Süßigkeiten aus (gefolgt von Ausgehen und Kino).

Tipps & Tricks zum Umgang mit Taschengeld

Junge frau mit Geldscheinen

  • Behalte den Überblick über deine Finanzen, z.B. mit dem Finanzcheckformular.
  • Auch bei monatlicher Auszahlung hilft es, sich Wochenpakete zu schnüren, damit am Ende noch genügend da ist, wenn du etwas brauchst.
  • Vielausgeber sollten lieber bar als mit EC-Karte zahlen. So behält man besser den Überblick über die Finanzen.
  • Wer sich selbst einen Wunschzettel schreibt, kann leichter Prioritäten setzen. Spare auf das, was dir wichtig ist.
  • Achtung bei Abos und anderen festen monatlichen Kosten: Überlege, ob du das langfristig zahlen willst. Aus vielen Verträgen kommt man erst nach zwei Jahren wieder raus!
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