Freizeitstress

Deine Freizeit sollte dir gehören. Trotzdem zeigen Studien, dass sich immer mehr Jugendliche unter Zeitdruck fühlen. Wenn auch du von einem Termin zum anderen jagst, solltest du weiterlesen!

Freizeitstress - und was man dagegen tun kann

Junge mit entsetztem Gesicht

Morgens die Schulbank drücken, dann schnell nach Hause, essen. Hausaufgaben? – Vielleicht, wenn es die Zeit erlaubt, denn die ist mehr als knapp, schließlich stehen deine Freunde gleich auf der Matte. Das Handy hat auch gerade gepiepst – dein Schatz will heut‘ Abend mit dir ins Kino. Das wird eng, denn du musst später noch zum Training.

Die Situation

Kommt dir die Situation bekannt vor? Sie ist ein klarer Fall von Freizeitstress. Du hast Angst etwas zu verpassen, jagst unter Hochspannung von Event zu Event. Ein Highlight jagt das nächste – schön, so viel zu erleben, überall dabei und immer auf Achse zu sein, aber irgendwie kannst du das alles nicht so richtig genießen, weil die nächste Party ja auch schon wieder auf dem Programm steht. Du hast gar keine richtige Lust mehr aufs Feiern, fühlst dich nur noch müde und unter Hochspannung.

Die Folgen

Freizeitstress führt früher oder später oft ins Abseits: Deine Eltern fragen dich, ob sie ein Hotel für dich sind, deine Freunde fühlen sich vernachlässigt und deine Großeltern kennen dich nur vom Foto … Du selbst fühlst dich dabei mies, du rennst ständig, kommst aber nie an.

Das kannst du tun

  • Schalte einfach mal dein Handy aus.
  • Nimm dir einen Tag in der Woche ganz bewusst nur für dich Zeit: Tue, wozu DU spontan Lust hast!
  • Wie wär’s mal wieder mit einem gemütlichen Film- oder Leseabend?
  • Gönn dir einen Relax-Tag mit deinem besten Freund oder deiner besten Freundin, der nur euch beiden ganz allein gehört.
  • Weniger ist manchmal mehr: Du musst nicht immer überall dabei sein. Sag „Nein!‟, wenn du keine Lust auf Unternehmungen hast.
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