3 coole Jugendliche haben Spaß

Frühstück

Was du morgens isst, entscheidet mit darüber, wie fit, aufnahmefähig und erfolgreich du den ganzen Tag über bist. Außerdem hat das Frühstück einen großen Einfluss darauf, wie es dir geht. Lies, wie du dir das zunutze machen kannst und probiere unser leckeres Frühstücksrezept aus.

Hast du gewusst, dass deine Frühstücksgewohnheiten etwas darüber aussagen, wie du drauf bist, wie fit du bist und was du in der Schule leisten kannst? Tun sie tatsächlich und zwar mehr als deine Essgewohnheiten zu jeder anderen Tageszeit!

Der Leistungsstundenplan

Ein Grund dafür ist die natürliche Leistungskurve: Nach dem Aufwachen sind die Energiereserven durch die lange Zeit ohne Nahrung niedrig. Zu diesem Zeitpunkt kannst du weniger gut zuhören, dich schlechter konzentrieren und weniger gute Leistungen erbringen.

Ein ausgewogenes Frühstück füllt die Reserven schnell auf. Damit steigt auch die Leistungsfähigkeit. Die höchste Leistung kann der Mensch nämlich am Vormittag erbringen – die Energie daraus gewinnt er aus dem Frühstück.
Bis zum Mittag fällt die Kurve dann wieder ab, um gegen Abend noch einmal anzusteigen. Der höchste Leistungsstand vom Vormittag wird allerdings den ganzen Tag über nicht mehr erreicht.

Wer frühstückt, ist erfolgreicher und relaxter!

Wer ausgewogen frühstückt, kann die Leistungskurve maximal ansteigen lassen und sorgt damit für den ganzen Tag vor. Wer hingegen auf das Frühstück verzichtet und auch keine frühe Zwischenmahlzeit einnimmt, bringt die Leistungskurve gar nicht erst zum Maximum. Dennoch fällt sie im Laufe des Tages auch von ihrem niedrigeren Stand aus ab, sodass es zu Müdigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten und fehlender Lust auf Aktivitäten kommen kann.

Frühstücken macht eine gute Figur!

Auf keinen Fall sollte das Frühstück übrigens aus Diätgründen ausfallen: Man riskiert sonst Heißhungerattacken, wenn die Leistungskurve abfällt. Mit diesen steigert man das Risiko, vor Hunger zu kalorienreicher, fett- und zuckerhaltiger Nahrung zu greifen, die schnell, aber nur kurzfristig sättigt – bevor man noch mehr braucht … Ein ausreichendes und ausgewogenes Frühstück ist also tatsächlich gut für eine schlanke Figur!

Wichtig für eine ausgewogene Ernährung ist es, Kohlenhydrate, Ballaststoffe, Fett, Eiweiß, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente in der richtigen Menge zu sich zu nehmen (vgl. Lebensmittelpyramide). Dazu braucht man ein Frühstück, das langfristig satt macht, weil die Nahrung komplexe Kohlenhydrate enthält, wie z. B. Müsli mit Vollkornhaferflocken oder Vollkornbrot.

Pimp your breakfast!

Allerdings bringt es nichts, wenn sich ein Morgenmuffel, der nach dem Aufstehen nichts Festes herunterbekommt, zum Frühstücken zwingt. Sinnvoller ist es in diesem Fall, sich zuerst ein leckeres Frucht-Shake mit frischem Obst zu gönnen und dann einen Joghurt mit Müsli oder ein belegtes Brötchen für die erste kleine Pause mitzunehmen. Das Motto lautet: typgerecht frühstücken! Bleibe deinem Frühstückstyp grundsätzlich treu – und passe deine Gewohnheiten nur ein Stück weit an, wenn es nötig ist:

  • Fall 1: müde Maya: Wenn du dich in der Schule oft schon nach der zweiten Stunde schlapp und schläfrig fühlst, hilft es z. B., zum Frühstück ein Porridge mit Haferflocken und Früchten zu verspeisen. Das liegt nicht schwer im Magen und liefert die nötige Energie.
  • Fall 2: hungriger Hugo: Wer hingegen trotz Frühstück schon in der ersten kleinen Pause wieder Hunger hat, braucht morgens vor allem komplexe Kohlenhydrate: Probiere es mit lecker belegtem Vollkornbrot oder Müsli mit Vollkornhaferflocken.
  • Fall 3: Zappelphilipp: Wenn du dich morgens oft zittrig und fahrig fühlst, solltest du schwarzen und grünen Tee oder Kaffee zum Frühstück meiden. Ein Smoothie oder Fruchtsaft bringen dich auch auf Tour!
  • Fall 4: abgelenkte Annabelle: Kannst du dich in der Schule häufig schlecht konzentrieren? Dann solltest du auf keinen Fall vor der Schule aufs Frühstück verzichten. Grund für die Konzentrationsstörung kann nämlich mangelnde Energie sein.

Mehr Spaß am Frühstück

Eine bundesweite Familienstudie zeigt, dass Kinder, die morgens mit ihren Eltern gemeinsam frühstücken, seltener an psychischen Stresssituationen (z. B. Einschlafstörungen) und an Überwicht leiden. Trotzdem frühstücken nur noch 64 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alltag mit ihren Eltern gemeinsam. Zeit, dass sich daran etwas ändert!

Werde jetzt selbst aktiv: Bereite am Wochenende, in den Ferien oder zum Ostersonntag für deine Freunde oder deine Familie unser Blini-Rezept zu. Es ist ganz einfach, sodass es auch ohne Koch-Vorkenntnisse klappt, superlecker und macht garantiert Lust auf mehr!

Download: Müsli-Blinis mit Ostereiern [167 KB]

Tipp:

Mehr tolle Frühstücks- und Brunchrezepte findest du im brandneuen
Frühstücksratgeber von Regine Rompa: Treffpunkt Frühstück! Edition Baier, 2012.

Ein Artikel von Regine Rompa