4 jugendliche Freunde

So ticken Erwachsene

Manchmal fällt es schwer, Erwachsene zu verstehen. Hier erfährst du, woran das liegen kann.

Erfahrung

Mann mit drohendem Zeigefinger

Klar, die Erwachsenen sind älter als wir Jugendlichen. Oft wissen sie mehr und haben schon viel mehr erlebt. Und obwohl sie ja eigentlich auch einmal jung waren, hat man manchmal das Gefühl, als hätten sie kein Verständnis für uns. Sie denken anders, da sie gewisse Probleme und Gefühle schon kennen oder anders bewerten. Da fällt gegenseitiges Verständnis manchmal nicht leicht. Gerade deshalb ist es wichtig, seine eigenen Erfahrungen zu machen. Doch manche Tipps von Erwachsenen können nicht schaden. Deinen eigenen Kopf behältst du trotzdem!

Aufgewachsen in einer anderen Zeit

Jeder kennt das: „Früher war alles besser“ oder „Als ich so alt war wie du, da …“. Man könnte manchmal meinen, dass unsere Erwachsenen auf einem anderen Planeten aufgewachsen sind. Viele ältere Menschen haben Probleme mit dem digitalen und auch sehr liberalen Zeitalter. Sie können nicht nachvollziehen, dass ein neuer iPod und ein Handy für die meisten Jugendlichen wichtig sind. Wir wundern uns dafür eben manchmal, wie die Erwachsenen früher kommuniziert haben, so ganz ohne elektronische Mobilität, … und warum sie sich dabei jetzt oft so dumm anstellen!

Da ist es wichtig, Verständnis füreinander aufzubringen. Vor 30 Jahren war eben noch eine andere Zeit und gerade im Moment verändert sich alles rasend schnell. Es ist daher unsere Aufgabe, auf der einen Seite Geduld zu haben und unsere frühere Generation mit solchen Veränderungen vertraut zu machen und auf der anderen Seite einfach zu akzeptieren, dass manche Erwachsene nicht damit klarkommen und auf ihren Traditionen beharren. Wir werden uns auch einmal in einer Situation wiederfinden, wo unsere Gewohnheiten als altmodisch angesehen werden. Da sind doch unterschiedliche Ansichten ganz normal.

Hilfe geben und hilflos sein

Junge Frau betreut älteren Herrn

Auch wenn wir es manchmal gar nicht merken oder es als selbstverständlich sehen, unterstützen uns die Erwachsenen sehr oft. Unsere Eltern nehmen sich selbst zurück, um uns das Bestmöglichste zu geben. Auch Politiker geben sich Mühe, uns Jugendliche in vielen Hinsichten zu schützen. Natürlich treten dabei immer wieder Konflikte auf, aber es wichtig, das auch einmal zu sehen.

Manchmal fühlt man sich dadurch benachteiligt, dass die Erwachsenen meistens mehr zu sagen haben und oft das letzte Wort haben wollen. Doch Zeiten ändern sich. Irgendwann werden die Erwachsenen unsere Hilfe brauchen, wenn sie z. B. nicht mehr arbeiten können oder eine Krankheit haben. Dann ist es unsere Aufgabe, uns um sie zu kümmern. Unsere Generation wird einmal der Bevölkerungsteil der Erwerbstätigen sein, Kinder bekommen und das Sagen haben.

Fest steht: Auch die heutigen Erwachsenen waren einmal in unserer Lage, wo sie so manche Unterstützung nicht anerkannt haben. Und jetzt sind eben wir an der Reihe!

Ein Artikel von Nina Krause

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